Signore Cavalero Secundus, Doctore Magici und Magister Thaumaturgum

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Cavalero Secundus ist Hofmagier des Don Benedetto Carpaci. Er hat seine magische Kunstfertigeit ganz dem Streben nach Gewinn und Macht verschrieben.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Jugend und Ausbildung

Der junge Secundus kam als Findelkind an die hohe Akademie der magischen Künste zu Akat, wo er die grundlegenden thaumaturgischen Studien absolvierte. Doch der Bürgerkrieg setzte seinem Streben nach Wissen und Erkenntnis ein schnelles und brutales Ende. Angesichts der militärisch ausweglosen Lage der kaiserlichen Truppen bei der Festung von Cray wurde eine Abordnung der Akademie dem Oberkommando der Armee unterstellt und mit der Aufgabe betraut, die Belagerung zu beenden. Der Einsatz von Magie brachte jedoch nicht die erhoffte Wende. Die Magier wurden aufgerieben und starben alle bis auf einen. Der einzige Überlebende war Secundus, der sich von dem Moment der Niederlage an allein in der Welt durchschlagen musste.

[bearbeiten] Wanderjahre

Secundus zog in den folgenden fünf Jahren kreuz und quer durch Melgorien. Keine Gelegenheit ließ er ungenutzt verstreichen, um sich den Lebensunterhalt bequemer zu machen. In diesen Jahren lernte Secundus mit seinem Status als Magier zu spielen, ihn Abzulegen oder hervorzukehren, wann immer es Vorteile versprach. Bezeichnend für seine charakterliche Entwicklung ist, dass es ihm in diesen Jahren gelang durch Trickbetrug seinen Magister und später seinen Doktortitel von eben der Akademie anerkannt zu bekommen, die er vor Abschluss seiner Ausbildung für den Kriegseinsatz verlassen hatte.

[bearbeiten] Der große Coup

Als akademisch geehrter magischer Betrüger hörte Secundus erstmals von einem großen Schatz der Waldelfen, der fortan seinen rastlosen Geist immer wieder heimsuchte. Getrieben von der Gier nach Gold und Juwelen drang der wortgewandte Zauberer in die Wälder der Elfen vor und vermochte tatsächlich einen Sack voller kostbarem Geschmeide aus der Kammer eines Fürsten des schönen Volkes zu entwenden. Dummerweise wurde der Diebstahl trotz aller silberzüngigen Ablenkungsversuche bemerkt. Eine wilde Flucht durch das nördliche Melgorien war die Folge, auf der Secundus den Atem seiner Verfolger stetig in seinem Nacken spürte.

[bearbeiten] Die Begegnung mit Benedetto Carpaci

In einem einsamen Waldhaus am Rande der Reichsstraße 19 fand der flüchtige Magus kurzzeitig Unterschlupf. Doch Verbündete der Elfen fanden ihn auch hier und stellten ihn. In dieser Stunde der Not erbarmte sich der mächtige Verbrecherfürst Benedetto Carpaci, der die Talente des Zauberers erkannte und beschloss, sie für seine Zwecke dienstbar zu machen. So kam es, dass Cavalero Secundus einen Treueid ablegte und in die Dienste einer der "ehrenwerten" Familien Toroks trat.

[bearbeiten] Die Tätigkeit als Consiliere

Seit jenem Tag stieg der gewitzte Secundus schnell und zielstrebig in der Hierarchie der Familie Carpaci auf. Inzwischen führt er die Bücher, klärt Personalfragen (manchmal endgültig) und jongliert mit der verwinkelten Toroker Politik. Der letzte Karriereschritt brachte ihn in den Rang des offiziellen Consiliere (Ratgebers) des jungen Don Benedetto. Seitdem ist er ständig in der Nähe des gefürchteten Barons des Verbrechens und begleitet ihn auf seinen profitorientierten "Vergnügungsreisen" in fremde Länder.

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