Taronem de Asfargar

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Der derzeitige Hohepriester des Arinus ist Taronem de Asfargar, dessen Familie aus dem Süden, genauer der Freiherrschaft Cindad Leon in das Rothengau gezogen war. Bereits der Vater des dunkelhaarigen vollbärtigen Priesters zog gemeinsam mit den Rittern des Rothengau auf einen Orkenzug, bei dem eine außergewöhnliche Tapferkeit und Stärke bewies. Nach dem Feldzug blieb Taronems Vater im Lande und heiratete eine angesehene Magierin. Ihr gemeinsamer Sohn wuchs somit zwischen den Wegen der Zauberei und des Krieges auf. Doch bevor er eine Wahl treffen konnte erschien ihm als Jüngling eine Vision, die ihm keine Wahl ließ, als in den Orden des Arinus einzutreten. Hier vermochte er in kurzer Zeit eine steile Karriere zu vollbringen, für die sicherlich sein magisches Erbe von großem Nutzen war. Er ist heute wohl knapp fünfzig Jahre alt und kann damit noch von einer langen Wirkungszeit als höchster Priester der Kirche ausgehen. So mancher sieht mit Sorge, daß Taronem Reformen anregt, welche eine Modernisierung und vor allem Zentralisierung der Kirche bedeuten. Auch seine enge freundschaftliche Verbindung zu Federicius V. stößt im Adelsrat durchaus auf Mißtrauen. Diesen negativen Gedanken entgegen stehen aber die Taten Taronems, der sich als tapferer Kämpfer und weiser Kirchenführer erwiesen hat, an dessen Wohltaten sich selbst die einfachen Bauern in den weiten Wäldern erfreuen können.

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